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Artikel geschrieben von: Rev_Blackjack
"Wir liefern in 30 Minuten oder begehen Seppuko!"

Ninja Burger sind gefragt, denn sie werden überall hin geliefert. Ob auf den Mount Everest, auf die Anime Convention, in das Diät Zentrum oder an die Front. Ein Ninja ist unsichbar, ein Ninja klettert, springt, kämpft... und hat den großen Traum, genug Ehre zu sammeln, um Fillialleiter zu werden!

Mal wieder die Schmiede des irren Steve Jackson. Das Spiel basiert auf der WEbseite auf der auch ein freies Rollenspiel angeboten wird (wenn ich das richtig gesehen habe). Ziel ist es, wie gesagt, genug Ehrenpunkte zu bekommen, um Fillialleiter zu werden. Dazu müssen Aufträge (sprich: Botengänge) erledigt werden. Am Anfang jeder Spielrunde gibt es etwas Geld, mit dem der Ninja sich Ausrüstung kaufen kann. Und ab und zu findet man auch ein Kärtchen, um dem Gegenspieler das Leben schwer zu machen...

Ninja Burger lebt von Kreativität, es enthält auch einige Rollenspiel-Elemente, d.h. jeder Ninja hat andere Vor- und Nachteile, auf die verschiedenen Fähigkeiten wird gewürfelt und so weiter. Wichtig ist dabei, dass der Spieler kreativ vorgeht und etwas über sich und seinen Auftrag erzählt, dass die Beschreibungen vorgelesen werden... sonst verkommt das Spiel zu einer Würfelorgie (eine Empfehlung, die man übrigens allen SJ-Games beilegen sollte).

FAZIT: Ninja Burger macht Spaß, ist chaotisch und voller schrägem Humor. Die Spieler sollten auf jeden Fall mit dem Begriff Ninja etwas anfangen können, sonst entgehen einem schnell die vielen versteckten Seitenhiebe. Kreativität ist schon gesagt worden, bleiben noch die Englischkenntnisse. Denn wie so viele andre Spiele ist Ninja Burger momentan nur auf englisch erhältlich.

Ob das Spiel eine Langzeitmotivation besitzt, kann ich noch nicht sagen, wir haben bisher erst zwei Runden gespielt. Diese beiden Runden rechtfertigen allerdings eine solide

8/10
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