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Artikel geschrieben von: Rev_Blackjack
Zur Zeit des feudalen Japans kämpfen drei bis sechs Samurai um die höchste Ehre, den stärksten Daimyo, die schönste Frau und die besten Artefakte...

Abteilung: Geheimtip aus der hintersten Ecke der Spielemesse. Blind gekauft und nicht bereuht.

Wenn man erstmal durch die etwas umständliche Spielanleitung durchgestiegen, entpuppt sich das Spiel als einfacher, als es den Anschein hatte. Im Grunde geht es darum, Ehrenpunkte zu sammen, bis man gewonnen hat. ehrenpunkte gewinnt man, indem man einen guten Daimyo hat, ein großes Haus, eine ehrenhafte Ehefrau... und vielleicht sogar dem Shogun dient. ehrenpunkte verliert man, indem ein anderer Spieler einen entehrt, indem Ninja auf die Gegenspieler angesetzt werden oder man in einem Kampf geplättet wird.

Kämpfe werden mit Würfeln ausgetragen, wobei die Kampfstärke über die Würfelanzahl entscheidet. Die Ehre errechnet sich durch den Wert auf den Karten, ebenso wie die Aktionen, die man in einer Runde hat.

FAZIT: "Die Ehre Der Samurai" ist straight foreward, ohne großartige Witze oder designte Karten. Die Bilder sind zwar schön, aber eher funktional als künstlerisch wertvoll. Strategie ist großgeschrieben, allerdings großartig vorplanen ist meistens unmöglich, da die Gegenspieler einem blitztschnell einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Glück spielt eine große Rolle, da die richtigen Karten zur richtigen Zeit wahre Wunder bewirken können. Würfel sind ja sowieso strategieresistent, aber wem erzähle ich das?

Unterm Stirch ist "Ehre der Samurai" sehr unterhaltsam, auch ein Ende zeichnet sich recht schnell ab, wenn die richtigen Karten kommen.

Die Langzeitmotivation ist noch nicht ausgereizt, da geht wohl noch einiges. Naja, zweimal Spielen ist ja nicht viel.

Unterm Strich solide 7/10
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