Spielhintergrund
Die Welt im Jahre 1942. Die deutsche Armee steht kurz vor Moskau, Die Japaner breiten sich aggressiv im Pazifikraum aus und die Amerikaner haben nach dem Angriff auf Pearl Harbor beschlossen, auch mal ein wenig mitzuspielen. Als Hauptziel wurden strategisch wichtige Städte ausgesucht und der Kampf wird zu Wasser, zu Land und in der Luft ausgetragen...
Wie auch Shogun stammt Axis and Allies aus der Game Master-Series von MB. In Amerika längst Kult, war es in Deutschland eine Zeitlang sehr schwer zu erlangen und stand sogar auf der Liste der verbotenen Medien, da Nazi-Deutschland unter dem Symbol des Hakenkreuzes geführt wurde. Seit der ersten Auflage 1984 hat sich einiges getan. Das Hakenkreuz wurde durch das Reichskriegskreuz ersetzt und die aktuelle Auflage von 2004 (die Lizenz wurde von Avalon Hill übernommen) glänzt durch Regelerneuerungen und -erweiterungen sowie neuen Truppentypen.
Das Spiel ist mit 2 bis 5 Spielern spielbar, wobei in jeder Variante alle 5 Nationen (Deutschland und Japan als Achsenmächte (Axis) und Russland, England und Amerika als Alliierte (Allies)) sich auf dem Brett befinden. Bei weniger als 5 Spielern übernehmen ein oder mehrere Spieler einfach mehr Nationen. Das ist kein Problem, da in jeder Konstellation die Achsenmächte gegen die Alliierten kämpfen und nicht eine Nation, sondern eine Seite den Sieg davonträgt.
Spielablauf
Das Spiel gliedert sich in mehrere Runden, wobei jede Nation in jeder Runde mehrere Phasen durchläuft. Forschung, um bessere Waffen zu haben, Truppenkauf, Kampf und strategische Bewegungen sind nur einige davon. Interessant ist auf jeden Fall die Mischung aus kurz- und langfristiger Planung, so werden Konflikte meist "spontan" ausgetragen, während der Truppenkauf eine Runde im Vorraus getätigt werden muss. Außerdem verfügt jede Nation über unterschiedliche Startbedingungen. So hat Deutschand am Anfang die stärkste Bodenstreitmacht, während Japan über die meisten Schiffe und Flugzeuge verfügt. Die Alliierten sind Anfangs etwas schwächer, verfügen aber langfristig über die größeren Ressourcen und bauen schnell nach.
Leute, die das Spiel "Risiko" schon kennen, werden einen einfacheren Zugang zu "A&A" haben, viele Spielsituationen werden ihnen bekannt vorkommen. Auch hier entscheidet der Zufall (sprich: Das Würfelglück) über den Ausgang der Schlachten und die reine Übermacht kann meistens (nicht immer!) den klaren Sieg erringen.
Nach meiner Spielerfahrung gliedert sich das Spiel in mehrere Phasen:
Fazit
Axis & Allies ist ein anspruchsvolles Strategiespiel mit komplexen, aber gut Verständlichen Regeln. Ausdauer wird von Spieler gefordert und die Frsutgrenze darf nicht zu niedrig liegen, denn wenn zwei deutsche U-Boote die Invasionsstreitmacht der Amerikaner mitten auf dem Atlantik hopsnehmen, dann ist das nicht schön. Zumindest für den Amerikaner. Da aber immer zwei Seiten und nicht fünf Nationen gegeneinander spielen, sind immer mehrere Augen auf eine Nation gerichtet, man kann sich untereinander austauschen und somit ist es schwer, den Überblick gänzlich zu verlieren. Auch der Langzeitfaktor scheint gut zu sein, denn nach jeder Runde kann man schon merken, was man hätte besser machen können. Wer auf Strategiespiele, die auf Länder erobern ausgelegt sind, steht, dem sei Axis & Allies empfohlen. Das Spiel hat seinen Kultfaktor nicht umsonst bekommen.
Von mir gibts satte 9/10 Infanteristen auf der "Haben" Seite!
Die Welt im Jahre 1942. Die deutsche Armee steht kurz vor Moskau, Die Japaner breiten sich aggressiv im Pazifikraum aus und die Amerikaner haben nach dem Angriff auf Pearl Harbor beschlossen, auch mal ein wenig mitzuspielen. Als Hauptziel wurden strategisch wichtige Städte ausgesucht und der Kampf wird zu Wasser, zu Land und in der Luft ausgetragen...Wie auch Shogun stammt Axis and Allies aus der Game Master-Series von MB. In Amerika längst Kult, war es in Deutschland eine Zeitlang sehr schwer zu erlangen und stand sogar auf der Liste der verbotenen Medien, da Nazi-Deutschland unter dem Symbol des Hakenkreuzes geführt wurde. Seit der ersten Auflage 1984 hat sich einiges getan. Das Hakenkreuz wurde durch das Reichskriegskreuz ersetzt und die aktuelle Auflage von 2004 (die Lizenz wurde von Avalon Hill übernommen) glänzt durch Regelerneuerungen und -erweiterungen sowie neuen Truppentypen.
Das Spiel ist mit 2 bis 5 Spielern spielbar, wobei in jeder Variante alle 5 Nationen (Deutschland und Japan als Achsenmächte (Axis) und Russland, England und Amerika als Alliierte (Allies)) sich auf dem Brett befinden. Bei weniger als 5 Spielern übernehmen ein oder mehrere Spieler einfach mehr Nationen. Das ist kein Problem, da in jeder Konstellation die Achsenmächte gegen die Alliierten kämpfen und nicht eine Nation, sondern eine Seite den Sieg davonträgt.
Spielablauf
Das Spiel gliedert sich in mehrere Runden, wobei jede Nation in jeder Runde mehrere Phasen durchläuft. Forschung, um bessere Waffen zu haben, Truppenkauf, Kampf und strategische Bewegungen sind nur einige davon. Interessant ist auf jeden Fall die Mischung aus kurz- und langfristiger Planung, so werden Konflikte meist "spontan" ausgetragen, während der Truppenkauf eine Runde im Vorraus getätigt werden muss. Außerdem verfügt jede Nation über unterschiedliche Startbedingungen. So hat Deutschand am Anfang die stärkste Bodenstreitmacht, während Japan über die meisten Schiffe und Flugzeuge verfügt. Die Alliierten sind Anfangs etwas schwächer, verfügen aber langfristig über die größeren Ressourcen und bauen schnell nach.
Leute, die das Spiel "Risiko" schon kennen, werden einen einfacheren Zugang zu "A&A" haben, viele Spielsituationen werden ihnen bekannt vorkommen. Auch hier entscheidet der Zufall (sprich: Das Würfelglück) über den Ausgang der Schlachten und die reine Übermacht kann meistens (nicht immer!) den klaren Sieg erringen.
Nach meiner Spielerfahrung gliedert sich das Spiel in mehrere Phasen:
- 1. Die Konsoldisierungsphase: Für jede Nation gibt es eine "beste" Strategie für die ersten zwei Runden, die so gut wie keine Überraschungen bietet. Russland wird die Ostfront zurückdrängen, Deutschland massiv in Afrika vorrücken, England auf Flugzeuge setzen, Japan seine Flotte stärken und Amerika massiv für einen Schlag in Westeuropa rüsten. Daneben finden hier und da ein paar Scharmützel statt und ein bisschen Forschung wird betrieben.
- 2. Die Alliierten werden stärker: Nachdem der Vormarsch der Achsen gestoppt wurde (irgendwann kommt die Walze der Deutschen zum Stehen) gelingt es den Alliierten, mehr und mehr Land gut zu machen. Vielleicht drängt England schon auf den Kontinent, Amerika reißt sich Teile von Shanghai unter den Nagel und und und...
- 3. Ausgewogenes Spiel: Aber auch dieser Vormarsch kommt irgendwann zum erliegen. Ab da beginnt die "anything goes"-Phase, in der alles passieren kann. Die Japaner nehmen Moskau, die Amerikaner befreien Afrika, Der Russe landet in Rom... sobald das Kräftespiel erstmal auf diesem Level ist, kann es lange dauern. Und ich meine wirklich lange. Je nach dem, auf wieviel Siegesstädte man spielt (es sind 12 wichtige Städte auf der Karte, den Sieg erringt man bei 8, 10 oder allen 12) kann das Spiel bei 5 Spielern locker 8 Stunden oder mehr dauern. Hier hat A&A den gleichen Vorteil, den auch Civilisation hat: Eine immer wiederkehrende Routine, die relativ einfach zu überschauen ist und Situationen, die sich immer ähneln, so dass man nie den kompletten Überblick verliert. ALLERDINGS: Die Situationen ändern sich immer weit genug, so dass man nie das Gefühl hat, er würde eintönig.
Fazit
Axis & Allies ist ein anspruchsvolles Strategiespiel mit komplexen, aber gut Verständlichen Regeln. Ausdauer wird von Spieler gefordert und die Frsutgrenze darf nicht zu niedrig liegen, denn wenn zwei deutsche U-Boote die Invasionsstreitmacht der Amerikaner mitten auf dem Atlantik hopsnehmen, dann ist das nicht schön. Zumindest für den Amerikaner. Da aber immer zwei Seiten und nicht fünf Nationen gegeneinander spielen, sind immer mehrere Augen auf eine Nation gerichtet, man kann sich untereinander austauschen und somit ist es schwer, den Überblick gänzlich zu verlieren. Auch der Langzeitfaktor scheint gut zu sein, denn nach jeder Runde kann man schon merken, was man hätte besser machen können. Wer auf Strategiespiele, die auf Länder erobern ausgelegt sind, steht, dem sei Axis & Allies empfohlen. Das Spiel hat seinen Kultfaktor nicht umsonst bekommen.
Von mir gibts satte 9/10 Infanteristen auf der "Haben" Seite!





