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Artikel geschrieben von: Rev_Blackjack
Das Land of the Free hat ein Problem – nein, eigentlich vier. Denn genau so viele Riesenmonster sind aufgetaucht, um das Land in Schutt und Asche zu legen. Sie alle verfolgen nur ein Ziel: Das größte und stärkste zu werden und den anderen Monstern zu zeigen, wo der Hammer hängt. Dazu müssen sie Städte zertrampeln, um stärker zu werden, neue Kräfte durch Mutationen bekommen und Sehenswürdigkeiten vernichten, um im Ruf zu steigen. Aber Gott sei Dank gibt es ja noch die US-Streitkräfte, die alles daran setzen, der Bedrohung Herr zu werden…




Jeder Spieler übernimmt also eines der Monster und einen Teil der Streitkräfte. Sein Ziel ist es, seine Kräfte aufzupowern und in einem finalen Kampf die anderen Monster zu besiegen. Gleichzeitig hetzt er seine Panzer, Raketenwerfer, U-Boote, Jets und Cruise Missiles gegen die anderen Monster, um sie zu schwächen. Städte, die zertrampelt werden, geben einen Bonus auf die Lebensenergie, Sehenswürdigkeiten Extraangriffe und in bestimmten Gegenden (wie in Roswell oder dem zerstörten Nuklearreaktor auf Three Mile Island) Mutantenkräfte wie Laseraugen, Flügel oder festere Haut. Die Armee dagegen kann sich mit Laserpanzern, Fangnetzen oder den geheimen schwarzen X-Jets aufbauen, oder, wenn sie Glück hat, auf die Hilfe des Riesenroboters oder Captain Colossus bauen. Hier ist taktischen Denken gefragt: Setze ich lieber noch ein paar Einheiten aufs Feld oder forsche ich lieber etwas?




MMA macht Spaß. Das ist auf jeden Fall klar. Es ist kein Spiel wie „Axis & Allies“ oder „Civilisation“, das man einen ganzen Tag hindurch spielt. Länger als zwei Stunden muss man nicht unbedingt einplanen, denn sind erst einmal genug Städte zertrampelt, rückt das Ende schnell näher. Doch vor dem Finale liegt eine Menge Fun, wenn man seine Gegner mit abgedrehter Technik durch die Gegend hetzt, sich mit anderen Spielern kurzzeitig verbündet um ihnen im nächsten Zug in den Rücken zu fallen und mal eben über New York drüberlatscht.

Das Spiel sieht gut aus, die Figuren sind, wie bereits erwähnt, liebevoll gestaltet und die gesamte Aufmachung könnte aus den großen B-Movies der 50er und 60er Jahre stammen.

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Fazit: Wenn man gerade Spaß an etwas abgedrehtem und drei Mitspieler hat, die ein bisschen Englisch können, hat man das Spiel in 15 Minuten begriffen und ein paar Stundenlang Spaß. Eine kleine, zu Unrecht unbekannte Perle im großen Spieleuniversum.

7/10

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