Du bist hier: Fantasy Workshop.de

Artikel geschrieben von: Rev_Blackjack
EIner der beiden "Superstars" in Sachen Spieldesign gibt sich hier die Ehre (für alle Nixwisser: Der zweite ist Klaus Teuber, dess Siedler von Catan ja mittlerweile Allgemeingut sind). "Der Herr der Ringe" orientiert sich stark an der Romantrilogie, eignet sich deswegen nur bedingt für die Leute, die nur die Filme kennen.

Zum Spiel selbst: Es wird auf drei Ebenen gespielt. Auf der ersten Ebene sind die Stationen der Reise verzeichnet (Bruchtal, Moria etc), auf der zweiten Ebene werden Handlungssequenzen der obrigen Station durchgespielt auf der dritten Ebene schließlich wird anhand von Spielfiguren dargestellt, wie weit sich die Spielerhobbits auf dem Weg ins Dunkel befinden, beziehungsweise wie groß die Macht Saurons geworden ist.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Hobbits (Frodo, Sam, Merry, Pippin und Dick. Dick ist, vermute ich mal "Fredegar Bolger", der im Film gar keine, im Buch nur am Anfang eine Rolle spielt.) Frodo beginnt mit dem EINEN Ring, der am Schluss in den Feuern des... aber was rede ich da.

Der besondere Reiz des Spiel besteht darin, dass die Spieler zusammen gegen das Spiel spielen. So hat jeder einen Satz Handkarten und muss mit diesen bestimmte Aufgaben erledigen, die das Spiel vorgibt. Außerdem können über Schilpunkte Gandalfkarten eingekauft werden, die einen einmaligen Effekt auf das Spielgeschehen haben. Am scHluss besteht die Option, anhand der gesammelten Punkte zu erkennen, welcher Hobbit nun der beste war und somit gewonnen hat.

Das Spiel ist äußerst komplex, aber einfach zu verstehen. Dabei jedoch sauschwer zu schaffen. In der Grundausstattung ist es und maximal jedes zweite Mal gelungen, zusammen mit der Box "Die Feinde" kein einziges Mal. Ich würds aber jederzeit wieder versuchen, weil das Spielprinzip doch sehr originell ist.

Technisch gesehen eine glatte 9/10, wegen dem hohen Frustfaktor allerdings nur 7/10.
hoch springen Im Forum diskutieren