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Artikel geschrieben von: Rev_Blackjack
Der Papst ruft zum Kreuzzug (1099 für alle Nixwisser) und DU bist dabei! Führe deine Armee durch Europa und Kleinasien bis Jerusalem und besiege die dort ansässigen Muslime. Auf dem Weg dorthin will eine Armee jedoch unterhalten werden, Piraten, Heere, Seuchen und andere nette und weniger nette Ereignisse warten nur darauf, dir und deinen Rittern auf den Füßen rumzisteigen...

Erstmal: "Im Zeichen des Kreuzes" ist relativ bieder. Große Denkleistungen muss niemand vollbringen, "Alles onder Nichts"-Entscheidungen gibt es kaum. Dagegen steht jedoch ein innovatives Gameplay: Die Armee bewegt sich mittels Bewegungskarten, von denen machne für Ebenen, Wasser oder Gebirge gelten (Joker gibt es auch). Einige Handkarten sorgen für Ereignisse, die meistens einen historischen Hintergrund haben. Und hier liegt der große Bonus: Wenn man sich die Zeit nimmt, nicht nur darauf zu gucken, was die Karte bewirkt, sondenr auch den KArtentext durchliest, entsteht tatsächlich so etwas wie Atmosphäre. Truppenstärke und -moral geben einen kleinen Hauch von Strategie ins Spiel (Soll ich die Christliche Stadt wirklich plündern, um mein Gold aufzustocken? Oder sinkt dadurch die Moral zu sehr?)

Und das, was das Spiel wirklich einzigartig amcht, ist der Gefechtsturm: Die Holzwürfel, die die eigenen und gegnerischen Einheiten darstellen, werden in einen aufgestellten Turm geworfen und rattern durch eine Art Sieb. Je nach dem, von welcher Farbe unten mehr rauskommen, wird so der Sieger der Schlacht ermittelt.

Also im Grunde ein Strategiespiel Light, das seine großen Stärken in einem Zwischendurchspiel hat, allerdings gegen Hardcore-Spiele wie Kings & Things*, Risiko oder gar Civilisation nicht ankommt.

7,5/10
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