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Artikel geschrieben von: Cabal




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Der erste Con ist geschafft und die vielen neuen Eindrücke wollen verarbeitet werden. Gehen wir das ganze mal systematisch an.


Endzeit muss nicht jedermanns Geschmack sein, für alle aber, die wie ich gerne mal was neues probieren wollen, ist es eine interessante Abwechslung, vielleicht auch mehr. Es ist eine Atmosphäre auf die man sich einlassen muss, wer aber den Kick des runtergekommenen liebt, der wird es schnell mögen. Natürlich hängt die Umsetzung der Atmosphäre und die Auslage der Welt stark mit der Spielleitung zusammen.
Beim Endzeitlarp ist das Leben wesentlich weniger wert als beim Fantasy-Larp und es sterben auch bedeutend mehr Spielercharaktere. Es ist eben härter, schmutziger und brutaler.
(Links sehr ihr den Bunker, in dem das Event stattfand)


Für Endzeit hat man das meiste seiner Ausrüstung zu schon Hause. Abgelegte Kleidung und alter Kram eignen sich wunderbar, außerdem gibt es Natoshops und andere Läden wo man billige Spielereien kaufen kann. Wer es natürlich aufwendiger haben will, dem sind auch hier nach oben hin keinen Grenzen gesetzt.
Die Waffen sind bunt gemischt. Die guten alten Polsterwaffen sind einfach perfekt, auch wenn man meiner Meinung nach nicht alles verwenden sollte. Eine Handaxt oder ein Katana ja, Elfenschwerter und Zweihänder sollte man sich noch mal überlegen.
Bei den Schusswaffen hat man auch eine große Auswahl: von Bögen und Armbrüsten, über Spielzeigwaffen wie Edisonguns oder Nerf-Waffen bis hin zu Wasserpistolen als Flammenwerfer.
Aber hier gilt zu beachten: ein bisschen umbauen schadet nicht! Weiterhin behalten sich die Orgas gerne vor Waffen nicht zu zulassen oder man muss sie bei der Charaktererschaffung mit Punkten einkaufen.
Vorsicht: Softairs sind erst einmal generell nicht zugelassen, aber es gibt wohl manche Veranstalter die das auch mal durchgehen lassen.

Ach ja, noch ein kleiner Hinweiß: nicht nur Waffen sondern auch Munition sind selten! Es gibt keine Währung in dem Sinne, man tauscht untereinander. Am beliebtesten ist da natürlich Munition, weswegen man auch da nicht zu viel mit sich rumtragen sollte. Ein Hoch auf so Waffen wie Bögen! Da kann man Munition wieder einsammeln oder leichter selber bauen.








Das Regelsystem nach dem ich gespielt habe steht kostenlos im Internet [<a target="_blank" href="http://www.projekt-aeon.de">[/url]] und man kann sich seinen Charakter sogar online erstellen. Die Regeln waren für meinen Geschmack unkompliziert und verständlich. Über andere Regelwerke weiß ich leider vorerst nicht bescheid.


Mit den Leuten von Aeon hatte ich einen sehr guten Kontakt. Auf meine Mails wurde immer geantwortet und auch im Spiel waren die Leute Top. Leider kann ich auch hier nichts über die anderen Veranstalter sagen, aber auf dem Endzeitbereich gibt es vorerst eh ziemlich wenige.


Auch wenn der Con seine Strecken hatte, die Aktion war lustig. Für viele Spieler war es außerdem eine ungewohnte Umgebung, in die man sich eben mit der Zeit einlebt. Mir fehlte es etwas am normalen In-Time-Spiel untereinander, aber ich muss gestehen auch ich musste mich erst mal an die neue Umgebung gewöhnen.
Alles in allem fand ich den Con klasse und würde so was immer wieder machen.


Es gibt drei Arten von Kämpfen: den waffenlosen Nahkampf, den Nahkampf mit Waffen und den Kampf mit Schusswaffen

Der Waffenlose Nahkampf ist einfach aber gut geregelt. Jeder Charakter startet mit der Stufe 0 im waffenlosen Nahkampf, man kann sich aber die Stufe erhöhen. Um Verletzungen zu vermeiden vergleichen die an einem Nahkampf beteiligten Charaktere ihren Nahkampfwert und der mit dem höchsten Wert wird auf jeden Fall gewinnen. Dann muss das ganze nur noch ausgespielt werden.

Beim bewaffneten Nahkampf oder dem Kampf mit Schusswaffen kommt es darauf an wer besser ist, bzw. trifft. Ein Treffer mit einer Pistole macht wie der Schlag mit einem Schwert einen Schadenspunkt, ein Vorteil der Schusswaffen ist natürlich die Reichweite. Außerdem sollen die Treffer ja ausgespielt werden (wie in jedem Larp), also darf man auch ruhig getroffen umkippen. Pech für den Benutzer einer Schusswaffe sind jedoch Ladehemmungen, Munitionsmangel und das ekelhafte "Klick" wenn die Puste leer geschossen wurde.
So was hat man beim guten alten Hau-Drauf-Schwert nicht.

Lebenspunkte kann man sich nebenbei auch erhöhen, genau so wie die Fertigkeit Schmerzen und Wunden besser zu ertragen und selbst mit einem Bauchschuss weiter zu kämpfen.








Das Spielkonzept Endzeit bietet für viele etwas. Für Anfänger halte ich es besonders gut, weil man sich hierbei weniger verstellen muss. Man muss nicht geschwollen reden oder besondere Kleidung tragen, es reichen einfach die letzten Fetzen aus dem Kleiderschrank.

Mich hat Endzeit vollkommen überzeugt und deshalb werde ich auf jedenfall zum Dauergast der Veranstaltungen. Anfängern würde ich aber nicht raten alleine zu Cons zu gehen, da wie erwähnt die Charaktersterblichkeit sehr hoch ist. Endzeitlarp ist halt weniger was für Powerplayer sondern mehr für Leute die ihren Spaß haben wollen.

Hier noch die Seite des Veranstalters:
Das gute ist, hier gibt es das Regelwerk gratis UND man kann seinen Charakter über das Internet erstellen.

Wenn ihr noch Fragen haben solltet, immer raus damit! Ihr wollt nicht alleine zu Endzeitcons gehen? Kein Problem! Ich werde die Cons zu denen ich gehe hier online stellen und man kann sich mir dann gerne anschließen, bzw. wir können auch eine neue Gruppe bilden!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von meinem Con, zu denen muss ich aber ein paar Worte noch sagen:
1. Die Atmosphäre konnte leider nicht wirklich eingefangen werden, da dass Blitzlicht alles erhellte
2. Aktion wie Kämpfe konnten leider gar nicht gemacht werden, denn die Dunkelheit war wichtig dafür, ein heller Lichtblitz hätte alles kaputt gemacht... aber auf der Homepage des Veranstalters gibts viel mehr Bilder.

So, zum Abschluss ein Gruß an alle die mit mir auf dem Con waren, ob NSC, ob Sieler oder SL. Die Bleicher waren gut und Nora (oder Nova?) ist meine Lieblings-Söldnerin!

Ich hoffe viele von denen, die dass hier jetzt lesen auf dem nächsten Con zu sehen
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