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Artikel geschrieben von: Werner

Stundenlange Bemalaktionen dienen meist dazu, seine Miniaturen Stolz anderen Spieler zu präsentieren. Das gehört einfach zum Hobby dazu. Die kritischen Mitspieler betrachten die Miniatur (hoffentlich vorsichtig) ausgiebig, um dann mit Lob und Anregungen herauszurücken.
Doch was macht man, wenn man anderen über das Internet seine Miniaturen präsentieren will? Man macht Fotos.
Bewaffnet mit Digitalkamera und den Modellen kann es direkt ans knipsen gehen – doch halt! Unvorteilhaft Fotografiert wird aus einem ansehnlichen Kunstwerk schnell ein trüber Farbhaufen ohne klare Akzente. Zum ordentlichen Fotografieren gehört dann doch mehr als einfach nur eine Kamera. Dieser Artikel soll ein kleiner Leitfaden sein, wie ihr mehr aus euren Fotos herausholen könnt.



Ein schönes Bild ist keine Sache von einer Sekunde, ein wenig Arbeit ist doch nötig:
Diese Schritte werde ich im Folgenden erläutern. Mit einer guten Vorbereitung bestimmt ihr das, was auf dem Foto zu sehen ist. Eine Miniatur wirkt auf einem Schreibtisch inmitten von anderem Kram sicherlich weniger eindrucksvoll als vor einem schönen Hintergrund. Den Hintergrund und Untergrund des Fotos könnt ihr mit allen Mitteln gestalten, die euch zur Verfügung stehen. Benutzt Geländestücke, platziert Gefolgsleute neben der Miniatur, wählt eine schöne Hintergrundfarbe.
Ihr könnt hier mit einfachen Mitteln viel erreichen – teure Fotohintergründe sind gar nicht nötig! Ein Blatt Papier kann ausreichen.




Was gehört noch zur Vorbereitung? Das Licht natürlich, denn saubere Ausleuchtung ist Vorraussetzung für ein schönes Bild. Wer möchte schon, dass die liebevoll bemalten Details im Schatten der Deckenlampe ersaufen. Mit einer kleinen Tischlampe könnt ihr die Miniatur anleuchten, am besten von vorne, sodass sich keine Schatten Bilden. Tageslichtlampen, so wie ihr sie zum bemalen benutzt, sind hier genau richtig da sie den Farbton nicht verfälschen.





Nach den Vorbereitungen kann es nun ans knipsen gehen, doch auch hier sind einige Dinge zu beachten. Für unverwackelte Aufnahmen sind Stative am besten geeignet. Wenn ihr keins habt, platziert die Kamera auf einem festen Untergrund. In einem Folgeartikel werde ich euch erklären, wie man sich einen passenden Hintergrund zum Fotografieren bastelt.
Bei guter Beleuchtung verzichtet auf den Blitz, dieser führt sonst nur zu unnötigen Reflexionen.
Möchtet ihr die Figur mit allen Details erfassen geht so nah wie möglich ran. Bei Kameras mit Makromodus könnt ihr euch bis auf ca. 10cm nähern.
Möchtet ihr den Hintergrund verschwommen aufnehmen, geht weiter weg von der Miniatur und zoomt so nah wie möglich heran (optischer Zoom, kein Digitalzoom). Stellt ihr bei starken Zoom den Schärfepunkt auf die Miniatur, so wird der Hintergrund leicht undeutlich – was ein sehr schöner Effekt sein kann.

Probiert bei diesem Schritt ein wenig mit eurer Kamera herum, um diese kennen zu lernen. Macht ruhig mehrere Bilder, schlechte werden einfach gelöscht.



Nachdem ihr die Bilder auf dem Computer übertragen habt, geht es ans nachbearbeiten. Die Bilder müssen für das Web verkleinert und eventuell ein paar Fehler ausgebessert werden.
Dazu sind keine teueren Programme nötig, denn das kleine Programm Paint.net bietet euch alles was ihr braucht um Bilder zu bearbeiten. Wie genau das geht werde ich in einem kleinen Tutorial beschreiben, dass ihr dann bald hier aus Fantasy-Workshop.de nachlesen könnt.



Ich hoffe ich konnte euch anregen ein paar Bilder zu machen – unsere Galerie freut sich auf eure Einsendungen und unsere User freuen sich, diese zu bewerten! Anbei findet ihr noch einmal eine Checkliste, die euch beim Fotografieren helfen soll.



- Paint.net:
- Checkliste:
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